Freitag, 12. August 2022
Freitag, 1. Juli 2022

Lebenslauf schreiben: 12 Tipps & Tricks

Quelle: https://pixabay.com/de/photos/bewerbung-suche-jobsuche-b%c3%bcro-1756260/

Im Durchschnitt wechselt ein Beschäftigter alle fünf Jahre seinen Arbeitsplatz. Neben dem Arbeitszeugnis entscheidet das Arbeitszeugnis sowie der Lebenslauf über Ablehnung oder Annahme eines potentiellen Mitarbeiters.

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Meist erkennen Personaler bereits auf den ersten Blick, ob ein Lebenslauf etwas taugt. Doch was macht einen guten Lebenslauf aus und welcher Aufbau empfiehlt sich?

Tipp 1: Diese Informationen gehören in den Lebenslauf

Einige Angaben haben sich als Standard etabliert und gehören in jeden Lebenslauf. Zu diesen Pflichtangaben gehören etwa persönliche Informationen wie der gesamte Werdegang, der höchste Abschluss, extraordinäre und relevante Kenntnisse, eine Ortsangabe plus Datum und Unterschrift. Zu den freiwilligen Angaben in einem Lebenslauf gehören etwa der Familienstand, die Religionszugehörigkeit, ein Bewerbungsfoto, Auslandserfahrungen sowie Ambitionen und Hobbys.

Tipp 2: Lebenslauf richtig aufbauen

Wer seinen Lebenslauf richtig aufbauen möchte, sollte eine bestimmte Reihenfolge beachten. Ebenfalls hat sich eine ungefähre Länge etabliert. Im Schnitt sollte ein Lebenslauf die Länge von zwei Seiten nicht überschreiten. So gehört der Titel mit der Schriftgröße von etwa 20 oder wahlweise mehr an die Spitze des Lebenslaufes. Unmittelbar unter den Titel befinden sich Angaben zur Person sowie Kontaktdaten wie der vollständige Name, eine Telefonnummer, E-Mailadresse und die Anschrift. Nachfolgend sind Fakten zur schulischen oder beruflichen Ausbildung gelistet. Sinnvoll ist ebenfalls eine antichronologische Gliederung. Im Anschluss erfolgt die Auflistung des beruflichen Werdegangs, ebenfalls in antichronologischer Reihenfolge, gefolgt von Kenntnissen über Sprachen, Auslandserfahrungen, Führerscheinklassen sowie Stipendien.

Tipp 3: Lücken kreativ kaschieren

Lücken im Lebenslauf fallen jedem Personaler direkt ins Auge und vermitteln grundsätzlich kein positives Bild. Abhängig von der Dauer und Größe lassen sich Lücken noch recht plausibel erklären. Zu den geduldeten Lücken gehören etwa Zeiträume zwischen einem Jobwechsel oder nach der Absolvierung einer Ausbildung. Auch längere Krankheitsperioden sind in der Regel kein Problem, insofern eine vollständige Arbeitsfähigkeit zum aktuellen Zeitpunkt besteht. Andere Lücken lassen sich optimal mit Weiterbildungsmaßnahmen füllen, etwa mit Sprachreisen oder Sprachkursen.

Tipp 4: Nützliche Programme zur Erstellung

Es gibt zahlreiche Programme, die das Erstellen eines Lebenslaufes vereinfachen. Hierzu zählen diverse Muster im Netz oder Karriereportale, die spezielle Softwarelösungen bieten. Wichtig ist, dass das ausgesuchte Muster und Layout zum ausgesuchten Job passen.

Tipp 5: Professionelles Foto nutzen

Wer sich für ein Foto in der Bewerbungsmappe entscheidet, sollte auf selbstgemachte Fotos oder gar Passfotos verzichten. Die Qualität dieser Fotos ist oft minderwertig und wirft ein schlechtes Licht auf den Bewerber. Die Art des Fotos hängt von der Branche ab, dennoch ist die Beauftragung eines professionellen Fotographen in jedem Fall Pflicht. Ein neutraler Hintergrund und ein sympathisches Lächeln können dem Lebenslauf einen kleinen Bonus einbringen.

Tipp 6: Lektorat durchführen lassen

Das eigene Auge übersieht in eigenständig verfassten Artikeln gerne Grammatik- oder Rechtschreibfehler. Freunde oder Eltern können den eigenen Lebenslauf durchlesen. Je mehr Feedback, desto eher lassen sich einfache Fauxpas vermeiden.

Tipp 7: Prüfung durch Software

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der hat die Möglichkeit, eine automatische Überprüfung auf Rechtschreibfehler durchführen zu lassen. Einfache Editoren wie Word bieten eine solche Funktion an. In Word lässt sich eine solche Prüfung über den Reiter ''Datei'', ''Optionen'' und letztlich ''Dokumentprüfung'' starten.

Tipp 8: Richtige Formatierung wählen

Grundsätzlich sollte der Zeilenabstand mindestens bei 1 liegen. Optimal ist ein Zeilenabstand bei etwa 1,15. Zwischen den einzelnen Abschnitten, etwa zwischen dem beruflichen Werdegang und der schulischen Ausbildung, hat sich ein doppelter Abstand bewährt. Ebenfalls hat sich ein Seitenrand von etwa 1,25 Zentimetern etabliert.

Tipp 9: Sparsame Nutzung von Designelementen

Ein Design hat den Sinn und Zweck einer verbesserten Strukturierung und Übersicht. Ebenfalls wertet ein minimalistisches Design den Lebenslauf optisch auf. Grundsätzlich sollten allerdings maximal zwei Farben und Schriftarten zum Einsatz kommen. Kursiv oder andere komplexe Schreibarten sind ebenfalls tabu.

Tipp 10: Kurz und knackig

Verschiedene Abschnitte sind kurz und prägnant zu verfassen. Langer Fließtext und nicht enden wollende Paragraphen wirken abschreckend auf Personaler.

Tipp 11: Unseriöse Email

Im Arbeitsleben ist auf eine professionelle Email-Adresse zu achten. In diese Mail-Adresse gehört der volle Name ohne Abänderungen. Genehm ist das Anhängsel des Geburtsjahres in Kurzform.

Tipp 12: Auf überflüssige Angaben verzichten

Zu den überflüssigen Informationen in einem Lebenslauf gehören etwa Gehaltsvorstellungen, die religiöse Zugehörigkeit oder politische Orientierung sowie Angaben zur Familie.

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