Samstag, 22. Januar 2022
Freitag, 14. Januar 2022

Kein LAGA-Auftrag ohne Florian Krost

von unserer Redakteurin Bärbel Schumann

Der Mehderitzscher ist Sportler durch und durch. Sportlichen Ehrgeiz legt er aber auch in der Torgauer Stadtverwaltung bei der Vorbereitung der Landesgartenschau an den Tag.

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Sport ist seine große Leidenschaft. Ohne dem kann sich Florian Krost sein Leben nicht vorstellen. Der Fußball hat es ihm angetan. Da kickt er erfolgreich seit Jahren als Torwart, aktuell im Trikot des SC Hartenfels Torgau 04. Wenn er in Sachen Fußball mal nicht im Kasten steht, dann kann man ihn auch mal als Schiedsrichter bei einem Spiel erleben. Mit einem Ball hat auch seine zweite sportliche Leidenschaft zu tun. Der 26-Jährige spielt Volleyball bei den Freizeitsportlern des SSV 1952 Torgau. 

Sportlich kann man auch seine beruflichen Herausforderungen bezeichnen, denen sich Florian Krost täglich im Berufsalltag stellt, seit er im Februar 2020 von seinem Schreibtisch in der Leipziger Stadtverwaltung ins Rathaus der Elbestadt wechselte. Der 26-Jährige Stadt-Mitarbeiter gehört gemeinsam mit Ute Keitel zur Vergabestelle des Hoch- und Tiefbauamtes. Beide zeichnen hier für Ausschreibungen rund um das gesamte Baugeschehen, insbesondere in Vorbereitung der Landesgartenschau, verantwortlich. „Ich habe mir schon immer gewünscht, in meiner Heimatstadt zu arbeiten. Zum anderen fand ich die Stellenausschreibung sehr interessant“, begründet er den Neustart in Torgau. Für seinen Job bringt der Mehderitzscher beste Voraussetzungen als Absolvent der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege (FH), Fortbildungszentrum des Freistaates Sachsen (HSF), in Meißen mit.

Seit sich Florian Krost im Februar 2020 um Ausschreibungen für die Landesgartenschau kümmert, sei jeder Arbeitstag für ihn spannend und interessant. Auch, weil in solch einer kleinen Verwaltung gerade im Rahmen von Ausschreibungen im EU-Verfahren zum Teil fast Neuland betreten wurde. Krost nennt das e-Vergabeportal, über das bei solch großen Vorhaben wie der LAGA europaweit mindestens 80 Prozent vom Gesamtvolumen der Arbeiten und Aufträge ausgeschrieben werden müssen. Lediglich 20 Prozent der Ausschreibung dürfen national erfolgen. Welche da in Frage kommen, ist eine Entscheidung, bei der vieles bedacht werden muss.

Schnelles Agieren in der zeitlichen Bauplanung oder auch bei kniffligen Dingen spielt eine gewichtige Rolle. Nur so kann schnellstmöglich mit den Firmen vor Ort zusammengearbeitet werden. Der Verwaltungsfachmann nennt als Beispiel den Ornissteg, bei dem sich die Gründungen als recht kompliziert erwiesen. Diese wurden deshalb vorgezogen, um den Bauablauf nicht zu gefährden. Gefragt war hier also besonders vorausschauend zu arbeiten. 

Generell war gefordert, sich hundertprozentig an die gesetzlichen Fristen und Regelungen zu halten, um allen Firmen gleiche und faire Voraussetzungen zu bieten. Dem entsprechend haben die Firmen die Möglichkeit zu erfahren, wo sie sich im Rahmen der Ausschreibung mit ihrem Angebot einordnen. Zudem räumt der Gesetzgeber unterlegenen Bietern die Möglichkeit ein, die Vergabe anzuzweifeln und rechtliche Schritte zu unternehmen, wenn sie sich benachteiligt glauben. Immerhin gab es für die Landesgartenschau auch ausgeschriebene Lose, die in den Millionenbereich gingen. „Ich war froh, dass ich mit einer erfahrenen Kollegin wie Ute Keitel zusammenarbeitete. Auch mit den anderen Kollegen innerhalb der Stadtverwaltung war die Zusammenarbeit sehr vertrauensvoll. Wir haben immer versucht, praktikable Lösungen zu finden“, sagt Florian Krost. Lob gibt es vom Verwaltungsfachmann für die Oberbürgermeisterin, den Stadtrat und seine Ausschüsse. Die Zusammenarbeit sei flexibel und in weiten Teilen unkompliziert verlaufen. „Spannend für mich war auch die Zusammenarbeit mit Jochen Heinz und Bettina Klein, die sich als Geschäftsführer unter anderem für die gartenbauliche Seite der Landesgartenschau verantwortlich zeichnen. Beide Seiten müssen schließlich am Ende ein großes Ganzes ergeben, um die Ausstellung für alle Besucher zu einem möglichst unvergesslichen Ergebnis werden zu lassen“, sagt Krost.

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