Donnerstag, 21. Oktober 2021
Montag, 11. Oktober 2021

"Die Idee sollte unbedingt beibehalten werden" 

Schulleiter Peter Nowack zeichnet die sechs Schüler - (v.l.) Judith Drubig, Melanie Beierle, Aeneas Menzel, Theo Manthey und Carl Hamann - für ihre besondere Leistung mit einem Präsent aus.Foto: PRIVAT

Torgau. Johann-Walter-Gymnasium veranstaltete Abend der Wissenschaften und kulturellen Vielfalt, an dem sechs Schüler ihre Komplexe Arbeit öffentlich darstellten. 

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Schüler waren die Protagonisten des Abends der Wissenschaften und kulturellen Vielfalt am vergangenen Dienstag im Johann-Walter-Gymnasium. Und alle waren natürlich sehr aufgeregt, vor dem Publikum im Saal und auf der Empore der Aula zu agieren. 

Den Auftakt bildete die Präsentation der Komplexen Leistungen der sechs Jugendlichen. Im Vorfeld mussten alle Schüler der Klasse 12 ihre Facharbeiten in den jeweiligen Kursen verteidigen. Hiernach wurden vier Jungen und zwei Mädchen aufgrund ihrer sehr guten Ergebnisse und der Brisanz der Thematik der Komplexen Arbeiten von den betreffenden Fachlehren für die öffentliche Präsentation ausgewählt. Dies war ein Novum an unserer Schule und für alle eine enorme Herausforderung: Währenddessen die Verteidigung der Facharbeiten im Unterricht gern mal 70 bis 90 Minuten umfasste, galt es nun, den Inhalt der Präsentation auf 15 Minuten zu kürzen und den interessierten Schülern der Klassen 10 und 11 sowie deren Eltern und Lehrern komprimiert darzubieten. Den Schülern gefiel die Idee der öffentlichen Präsentation, die nach ihren Worten unbedingt beibehalten werden sollte. Und es waren viele Gäste, die am vergangenen Dienstag in der Aula die Vorträge der Jugendlichen verfolgten, wie diese die Inhalte ihrer Komplexen Leistung intensiv untersucht und diese für eine tiefgründige Information ihrer Mitschüler versinnbildlicht haben. Es referierten: 

Aeneas Menzel – Englisch: „Artificial Intelligence“

Nils Haß – Informatik: „Anwendung des DNS- und Werbeblockers Pi-hole im Netzwerk“

Theo Manthey – Medien: „Medien als 4. Gewalt“

Melanie Beierle – Ethik: „Ist der Verzehr von tierischen Produkten moralisch vertretbar? – Tierethik“ 

Judith Drubig – Informatik: „Die Interaktion zwischen Mensch und Maschine“

Carl Hamann – Physik: „Untersuchung von Bremswegen“

Diese Themenbreite offenbart, dass die Zielsetzung einer Facharbeit sowohl in der individuellen Auseinandersetzung mit einem selbstständig gewählten Sujet als auch in dem Einbringen der erzielten eigenen Erkenntnisse im Rahmen des jeweiligen Unterrichtsfaches, in welchem der deutliche Lehrplanbezug in den Kursen 11/I bis 12/I offenkundig ist, besteht.

Hieran anknüpfend, diente eine kleine kulinarische Pause zu einem Feedback über die Darstellungen und gleichzeitig zur Begrüßung weiterer Gäste der 2. Veranstaltung des Abends: Wissenschaft traf hier auf kulturelle Tradition und Vielfalt. 

Am 8. Dezember 2020, also nunmehr vor einem dreiviertel Jahr, feierte das Johann-Walter-Gymnasium unter dessen neuen Namen das 25-jährige Bestehen. Und anlässlich dieses Jubiläums wurde auf der Empore der Aula, aufgrund coronabedingter Einschränkungen etwas verspätet, die Ausstellung eröffnet (TZ berichtete), die sich mit der Geschichte und Entwicklung unserer Schule beschäftigt. Auch hier agierten neben Georg Milling, dem Leiter der Foto-AG und Moderator der Veranstaltung, die Schüler des  Gymnasiums in sehr überzeugender Authentizität. 

Durch den Neuzeitbereich führten: Elias Rost, Abigail Shirin Leonhardt, Jannes Richter. Die Erläuterungen für den Historienbereich übernahmen sehr professionell: Kevin Schaller, Hanna Baloun, Patrizia Hoffmann, Lina Marianne Jung. Sehenswert waren im Folgenden die Plakate aller integrativen Musik-Theater-Inszenierungen ab 2011 sowie Fotocollagen besonderer Events unserer Schule, insbesondere des letzten Sponsorenlaufes von 2018. 

Den Abschluss bildete ein sehr interessanter Ausblick von der Restauratorin Frau Noll-Minor, der sich auf die weitere Freilegung des 14-zeiligen Schriftzuges auf der Empore bezog. Mit ihrer Unterstützung wird es den Schülern Kevin Schaller, Hanna Baloun, Patrizia Hoffmann und Lina Marianne Jung, Klasse 12, im nächsten Jahr möglich sein, einen Bildband zum 650. Jahrestag der Gründung der Schule zu veröffentlichen.  Unser herzlichster Dank gilt den Cellisten Charlotte Henriette Marie Pagels, Joschka Wetzer und Albert König, die unter der Leitung von Ina Bär die Veranstaltung musikalisch umrahmten.

 Dr. Gabriele Hönicke

 Stimmen zu Veranstaltung:

Nils Haß: ?„Ich fand es super, die Möglichkeit bekommen zu haben, meine 1. Facharbeit einem so großen Publikum vorstellen zu können. Das ist noch einmal ein ganz anderes Gefühl, als nur vor seinem Kurs zu sprechen. Außerdem bin ich froh darüber, dass ich einen Teil meines Wissens und meiner Erfahrungen mit den 10ern und 11ern teilen konnte. Ich hoffe, dass ich sie für ihre eigene Komplexe Leistung motivieren und ihnen eine kleine Hilfe geben konnte.“

Theo Manthey: ?„Eine tolle Atmosphäre begleitete uns den ganzen Abend. Ich bin sehr stolz, dass ich meine Facharbeit öffentlich präsentieren durfte. Diese Idee sollte unbedingt in den nächsten Jahren beibehalten werden.“

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