Samstag, 25. September 2021
Montag, 13. September 2021

Ausrufezeichen gesetzt

Die Oberschüler eröffneten den Nachmittag.Foto: TZ/C. Wendt

von unserem Redakteur Christian Wendt

Belgern. Die Resonanz auf das Bartholomäusfest im Belgeraner Klosterhof am Samstag war groß. 

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Saftiger Pflaumenkuchen und strahlendes Wetter – einladender kann ein Nachmittagskränzchen kaum sein. Und Kuchen gab es am Samstag im Belgeraner Klosterhof reichlich. Das Backteam des Fördervereins hatte dem Ofen in den altehrwürdigen Gemäuern mächtig eingeheizt, denn auch die Anzahl der vorbestellten Klosterhofbrote war riesig.

Bei „Bartholomäus tanzt“ steppte definitiv der Bär. Sprichwörtlich, na klar. Ein stetes Kommen und Gehen zog sich über den kompletten Nachmittag. Den hatten die Sechstklässler der Evangelischen Oberschule Belgern-Schildau mit Gesang und einem Theaterstück eröffnet, in dem das Brot eine zentrale Rolle spielte. Schließlich gilt der heilige Bartholomäus als Schutzpatron unter anderen der Bauern und Handwerker. Der Gedenktag des Heiligen läutet um den 24. August herum für die Bauern seit je her das Ende des Sommers ein. Das Getreide war abgeerntet... und natürlich schon in Teilen zu Brot verarbeitet. 

Für den Förderverein, der den Tag gemeinsam mit Annett Fleig organisierte, war das Fest die erste größere Veranstaltung seit den Corona-Einschränkungen. Noch im Mai hätte ein dickes Fragezeichen hinter der Veranstaltung gestanden, sagte Renate Wollborn vom Vereinsvorstand im Gespräch mit der Heimatzeitung. Aus dem Fragezeichen wurde am Samstag jedoch ein Ausrufezeichen. Und was für eines! Das Rahmenprogramm bot eine Vielfalt, die den Besuch von Hof und Garten zur Kurzweil werden ließ. Ein Trödelmarkt zu Gunsten des Fördervereins ging mit speziellen Angeboten für Kinder einher. Dazu zählten eine Vorleseecke, das Backen von Knüppelkuchen, Bastelangebote oder das Reiten auf einem Pferd. Die Malgruppe stellte ihre Werke vor. Bei der Imkerei Dzur aus Lausa stapelten sich nicht nur die Honiggläser. Petra Dzur lüftete auch das Geheimnis, das in zwei Ein-Waben-Kästen versteckt war. In allen beiden Kästen wächst nämlich ein neues Bienenvolk heran. Wer genau hinsah, konnte die beiden Königinnen an der Markierung erkennen. Glasbläser Kalook Wollny formte mit den jungen Gästen zerbrechliche Herzen und der Landschaftspflegeverband Torgau-Oschatz war unter anderem auf der Suche nach interessierten Bürgern, die am 16. Oktober ab 10 Uhr zur Sense greifen wollen, um die Orchideenwiese in Belgern , die ein wertvolles und reich strukturiertes Biotop ist, zu stutzen. 

Bei derart viel Besucherverkehr verwundert es auch nicht, dass mit Ingolf Gläser (CDU) und Susanne Pönicke (Einzelbewerberin) gleich zwei der drei Bürgermeisterkandidaten am Nachmittag auf Tuchfühlung mit den Gästen gingen. Einziger Wermutstropfen: Das Besucherinteresse am Tanzabend konnte nicht mit der Gästeflut am Nachmittag mithalten.

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